
Mehr als 20 Jahre fundierte Erfahrung bei Übersetzungen vom und ins Chinesische für die anspruchsvollsten Public Relations-Agenturen und kundenorientierte Unternehmen in den USA und Europa


Unsere zwanzig Jahre Erfahrung mit chinesischen Übersetzungsdiensten für einige der anspruchsvollsten Kunden in den USA und Europa sind ein Zeugnis unseres hohen Qualitätsanspruchs. Jede Übersetzung wird mit unserem 3-Schritt-Verfahren ausgeführt: Übersetzung – Lektorat – Korrekturlesen (ÜLK), um die höchste Qualität jedes gelieferten Produkts zu garantieren.
Wir stimmen die chinesische Übersetzung auf Ihre individuellen Bedürfnisse ab, einschließlich Versionen für den jeweiligen lokalen Markt – ob Festland-China, Hongkong, Taiwan, Singapur oder die chinesischen Gemeinden in den USA, Kanada, Europa und Südostasien. Die Zieltexte werden je nach Marktanforderung in traditionellen und/oder vereinfachten Schriftzeichen geliefert. Weitere Informationen zu Sprachstil, Anpassung an den lokalen Markt und die korrekte Wahl von traditionellem bzw. vereinfachtem Chinesisch finden Sie in unserem Leitfaden für chinesische Übersetzungen.
Weltweit gibt es 1,3 Milliarden chinesische Muttersprachler, von denen 918 Millionen Mandarin – die offizielle Sprache von Festland-China und Taiwan sowie eine der Amtssprachen von Singapur – als ihre Muttersprache erachten.
Chinesisch ist die offizielle Landessprache von Hongkong, China, Macao, Taiwan und Singapur und wird in 19 Ländern von Teilen der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen.
Chinesisch ist eigentlich keine einheitliche Sprache, sondern vielmehr eine Gruppe von Sprachen (oft als „Dialekte“) bezeichnet, deren Sprecher sich untereinander nicht verstehen. Das heißt eine Person, die nur Kantonesisch spricht, ist nicht in der Lage, jemanden zu verstehen, der ausschließlich Mandarin spricht, und umgekehrt. Da jedoch alle Chinesischsprecher unabhängig von ihrer jeweiligen Sprachvariante ein auf Bildzeichen basierendes Schriftsystem gemeinsam haben, können sie problemlos schriftlich miteinander kommunizieren.
Die verschiedenen chinesischen Sprachen stammen von einer gemeinsamen früheren Sprache ab und weisen Ähnlichkeiten im Wortschatz, Syntax und Grammatik auf. Die Unterschiede sind mit jenen zwischen zwei Sprachen vergleichbar, die ihre Wurzeln im Lateinischen haben. Mandarin und Kantonesisch unterscheiden sich laut chinesischen Sprachexperten also in etwa so stark wie Französisch und Italienisch.

Mandarin ist seit 1782, als die Hauptstadt nach Peking verlegt wurde, die offizielle Landessprache. Doch bis vor etwa 100 Jahren blieb die linguistische Landschaft Chinas weiterhin ein Durcheinander zahlreicher Dialekte, die sich untereinander nicht verstanden. Nach dem Fall der Qing-Dynastie, der letzten Dynastie vor Entstehung des modernen Chinas, wurde Mandarin erneut zur Landessprache ernannt und es wurden Bemühungen unternommen, sämtliche Schulen in China zu verpflichten, diese Variante als Unterrichtssprache einzuführen. Diese Bemühungen wurden durch die Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949 verstärkt.
Auch wenn heute nach wie vor das Familien- und Straßenleben von einer bunten Mischung lokaler Dialekte geprägt ist, spricht doch eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung fließend Mandarin oder kann sich zumindest gut damit verständigen.
Trotzdem ist auch Kantonesisch sowohl aus historischen Gründen als auch aufgrund seines Status als offizielle Sprache in Hongkong und Macao weiterhin eine sehr wichtige Sprache bzw. ein wichtiger Dialekt und sollte bei der Erstellung eines Marketingprogramms bzw. der Kommunikation mit bestimmten Zielgruppen berücksichtigt werden.

Mandarin hat etwa 955 Millionen Sprecher und ist die Muttersprache von 918 Millionen Menschen. Diese Variante wird überwiegend in China, Taiwan, Malaysia, Indonesien und Singapur gesprochen.
Kantonesisch (oder der Yue-Dialekt) ist mit 70 Millionen Sprechern die viertgrößte chinesische Sprache und offizielle Sprache von Hongkong und Macao sowie die Lingua franca eines Großteils der Provinz Guangdong, einschließlich des Perlfluss-Deltas, der Wirtschaftshochburg Chinas. Trotz einer geringen Sprecherzahl ist Kantonesisch von weitaus größerer Bedeutung als die zweit- und drittgrößten Dialekte Wu und Min. Dies ist dadurch zu erklären, dass der Dialekt nicht nur die Alltagssprache der regionalen Wirtschaftshauptstadt Hongkong und der Glücksspielmetropole Macao ist, sondern auch der Provinz Guangdong, die 11 % der chinesischen Wirtschaft abdeckt. Kantonesisch ist vor allem dann von Bedeutung, wenn Ihr Markt Hongkong, Macao und bis zu einem gewissen Grad Südchina umfasst. Hier bevorzugt der Großteil der Bevölkerung nach wie vor das Lesen von Texten, die im Stil der Region verfasst sind. Sämtliche Marketingmaterialien, die speziell für Hongkong oder Macao bestimmt sind, müssen für Kantonesisch lokalisiert werden.
Die Dialekte Wu und Min haben jeweils etwa 75–80 Millionen Muttersprachler. Der Wu-Dialekt wird hauptsächlich in den ostchinesischen Provinzen Zhejiang und Jiangsu sowie in Shanghai gesprochen. Die Sprecher des Min-Dialekts teilen sich auf Taiwan und die chinesischen Provinzen Fujian und Hainan auf. Im Gegensatz zu Kantonesisch-Sprechern ist der Großteil der Wu- und Min-Sprecher fließend in Mandarin bzw. kann sich auf Mandarin verständigen und Mandarin-Texte verstehen.
Gan, Jin, Hakka und Xiang sind die vier nächstgrößten Dialekte mit jeweils weniger als 50 Millionen Muttersprachlern. Sie werden so gut wie ausschließlich in vereinzelten Regionen Chinas gesprochen. Im Allgemeinen bedürfen diese Sprachvarianten keiner besonderen Berücksichtigung, es sei denn Ihr Programm richtet sich speziell an eine dieser Regionen bzw. Gruppen.
Bis 1949 existierte für alle chinesischen Dialekte in allen Chinesisch sprechenden Ländern und Regionen nur ein universelles Schreibsystem. Doch nach Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949 orientierte sich die Regierung an einem Vorschlag aus dem Jahr 1909 von dem chinesischen Essayist, Linguist und Herausgeber Lufei Kui, der sich für die Nutzung vereinfachter Schriftzeichen im Bildungswesen einsetzte. Nach zweimaliger Vereinfachung der Schriftzeichen 1956 und 1964 entstand nach Popularisierung der neuen Schriftform das vereinfachte Schreibsystem, welches heute in Festland-China und Singapur verwendet wird. Die traditionelle Form wird jedoch weiterhin in Hongkong, Macao und Taiwan genutzt. Dementsprechend muss die Übersetzung Ihres Dokuments mit dem Schreibsystem Ihres jeweiligen Zielmarktes übereinstimmen.
In unserem Leitfaden für chinesische Übersetzungen finden Sie Ratschläge für den angemessen Schreibstil jedes Marktes, für den Ihr chinesisches Dokument bestimmt ist.


Festland-China
Hochchinesisch, eine Mandarin-Varietät des Peking-Dialekts, ist die offizielle Amtssprache Chinas und wird im Land als Lingua franca von Sprechern mit unterschiedlichem linguistischem Hintergrund genutzt.
There are as many as 292 living languages in China. Most, but not all of the languages are a Chinese dialect. Approximately 70% of the population speaks Mandarin natively.
In China gibt es über 292 lebende Sprachen, von denen die meisten – wenn auch nicht alle – ein chinesischer Dialekt sind. Etwa 70 % der Bevölkerung sprechen Mandarin als Muttersprache.
Der öffentliche Gebrauch anderer Varianten als Hochchinesisch, Putonghua, wird von der Regierung offiziell nicht unterstützt. Beinahe das gesamte Bildungswesen und alle Medien haben Hochchinesisch übernommen, wobei Kantonesisch in den Medien und im Personennahverkehr der Provinz Guangdong eine deutliche Ausnahme bildet. Daher erwerben die Generationen Y und Z ihre jeweiligen lokalen Dialekte kaum oder gar nicht. Dennoch wurde in den letzten Jahren mit einem gewissen Erfolg versucht, die lokalen Dialekte an Schulen und Universitäten durch kulturelle Programme wieder einzuführen. Auch die Beschränkungen für Rundfunkübertragungen in Dialekten wurden etwas abgeschwächt.
Taiwan
Mandarin ist die offizielle Sprache und wird vom Großteil der Inselbevölkerung gesprochen. Seit Ende der japanischen Herrschaft im Jahr 1945 ist Mandarin auch die vorherrschende Bildungssprache.
Als Schriftsystem wird in Taiwan traditionelles Chinesisch verwendet. Die 70 % der Bevölkerung, die der Ethnie der Hoklo angehören (die Nachkommen der Einwanderer aus der Region der Provinz Fujian gegenüber der Meerenge zwischen Taiwan und China), sprechen neben Mandarin taiwanisches Hokkien (eine Variante des Dialekts Minanhua der Provinz Fujian) als Muttersprache. Angehörige anderer ethnischer Gruppen können Hokkien teilweise verstehen.
Auch wenn in Fernsehen und Radio überwiegend Mandarin gesprochen wird, setzt sich taiwanisches Hokkien und Hakka (eine weitere in Taiwan stark vertretene Ethnie mit eigenem Dialekt, die ursprünglich aus Festland-China stammt) wieder vermehrt durch, insbesondere seit die Beschränkungen für ihre Nutzung in den 1990ern aufgehoben wurden. Die beiden Varianten werden in weiten Teilen der Insel gesprochen, insbesondere außerhalb Taipehs, und erfahren auch in der blühenden Literaturszene zunehmend Anklang.
2002 schlug die Taiwanische Solidaritätsunion vor, Taiwanisch (auch Taiwanesisch genannt) zu einer der Amtssprachen zu ernennen, was jedoch bei Politikern der blauen und grünen Fraktion auf starke Kritik stieß und als Hoklo-Chauvinismus gegenüber Hakka und den indigenen Sprachen (die Sprachen der frühesten und ersten Einwohner Taiwans) verpönt wurde. Im Dezember 2017 wurde Hakka als nationale Minderheitensprache anerkannt, wodurch die Variante nun zu offiziellen Zwecken in Gemeinden genutzt werden kann, in denen mindestens die Hälfte der Einwohner diese Variante spricht.


Singapur
Auch wenn Singapur offiziell vier Amtssprachen hat (Englisch, Malaiisch, Mandarin und Tamil), dominiert laut der letzten Umfrage vom Jahr 2015 Mandarin, das 1,2 Millionen Personen als ihre Muttersprache angaben.
Beinahe eine halbe Millionen Singapurer sprechen andere chinesische Varianten, wie v. a. Hokkien, Teochew und Kantonesisch, als ihre Muttersprache, wobei sich im Sprachgebrauch Mandarin und Englisch zunehmend durchsetzen.
Der öffentliche Gebrauch anderer chinesischer Dialekte als Mandarin wird in China nicht unterstützt. Seit den 1980er Jahren fördert die singapurische Regierung durch die Speak Mandarin Campaign aktiv die Verwendung von Hochchinesisch und verbietet jegliche Form des nicht-chinesischen kabelfreien Rundfunks und Bildung in anderen Dialekten als Mandarin. Doch seit Mitte der 1990er Jahre wurden diese Beschränkung etwas gelockert, indem die Ausstrahlung Hongkonger Fernsehserien auf Kantonesisch sowie andere Elemente der Hongkonger Kultur aufgrund ihrer großen Popularität gestattet wurden.
Hongkong
Nach dem Grundgesetz von Hongkong sind Chinesisch und Englisch gemeinsame Amtssprachen. Da jedoch 88,9 % der Bevölkerung der Region Kantonesisch als ihre Muttersprache angeben und 94,6 % laut eigenen Angaben diesen Dialekt beherrschen, empfiehlt sich aus praktischen Gründen diese Form des Chinesischen für Übersetzungen zu verwenden, die für den Hongkonger Markt bestimmt sind. Die meisten Beschilderungen in der Region sind in traditionellem Chinesisch und Englisch, wobei die verwendeten Schriftzeichen der kantonesischen Norm entsprechen, einschließlich einiger chinesischer Zeichen, die nur im Kantonesischen existieren. Seit der Übergabe im Jahr 1997 führten eine verstärkte Immigration von Festland-China und eine stärkere Verknüpfung mit der Wirtschaft des Festlandes zu einem Anstieg der Mandarin-Sprecher in Hongkong.


Macao
Die offiziellen Sprachen von Macao sind Kantonesisch und Portugiesisch, wobei Macao nach wie vor an seinem eigenen Dialekt des Portugiesischen, dem macauischen Portugiesisch, festhält. Darüber hinaus leben in der Region auch vereinzelte Gemeinschaften mit Mandarin-, Englisch- und Hokkien-Sprechern.
Chinesische Sprachen im Ausland
Die Bedeutung von Chinesisch für ein Marketingprogramm isst nicht zu unterschätzen, wenn eine umfassende Marketingkampagne in bestimmten Ländern mit einem beachtlichen chinesischen Bevölkerungsanteil durchgeführt wird.
Thailand hat mit etwa 10 Millionen Menschen bzw. 11–14 % der Gesamtbevölkerung mit chinesischen Wurzeln die größte chinesische Auslandsgemeinde der Welt. Dennoch sind die thailändischen Chinesen weltweit am stärksten integriert. Der Großteil spricht ausschließlich Thai und fühlt sich als Thailänder.
Gemessen am Prozentanteil der Bevölkerung ist jedoch Malaysia führend. Dort sind 24,6 % der Gesamtbevölkerung des Landes chinesischen Ursprungs. Die malaysische Regierung ist weltweit die einzige außerhalb der 5 Regionen mit Chinesisch als eine der Amtssprachen, die ein chinesisches Bildungssystem in Mandarin unterstützt, da eine überwältigende Mehrheit Chinesisch als Muttersprache spricht. So verfügt das Land auch über mehrere chinesischsprachige Tageszeitungen, die in hoher Auflage erscheinen. Marketingexperten, die das gesamte Land erreichen möchten, sollten deshalb die Übersetzung und Lokalisierung ihrer Werbematerialien in die landeseigene Variante des Hochchinesischen in Betracht ziehen.
In Kanada leben überraschend viele Chinesischsprecher. 1,2 Millionen Menschen bzw. 3,5 % der Bevölkerung sprechen Chinesisch (641.000 Mandarin und 595.000 Kantonesisch), was die beiden Varianten nach Englisch und Französisch zur dritt- bzw. viertmeisten gesprochenen Sprache des Landes macht.
Dem folgt die USA mit 2,9 Millionen Sprechern bzw. 0,9 % der Bevölkerung. Nach Englisch und Spanisch ist Chinesisch die meistverbreitetste Sprache des Landes. Obwohl nur weniger als 1 % der Bevölkerung Chinesisch sprechen, ist diese Gruppe aufgrund ihres hohen durchschnittlichen Haushaltseinkommens eine attraktive Zielgruppe für Immobilieninvestitionen und andere High-End-Angebote. Daher sollte eine chinesische Version von Marketingmaterialen unbedingt in Betracht gezogen werden, wenn dieser Markt erreicht werden soll.

Andere Länder mit beachtlich hohem chinesischsprachigen Bevölkerungsanteil sind u. a. Vietnam (1,35 Millionen bzw. 1,4 %), Australien (710.000 bzw. 2,8 %), Neuseeland (108.000 bzw. 2,2 %) und Kambodscha (511.000 bzw. 3,1 %).
Dann kontaktieren Sie bitte unsere Sprachexperten, um die beste Vorgehensweise für Ihr chinesisches Projekt zu besprechen
>